Klaus Stöckert aus Friedberg ist Top-Manager, Buchautor und Redner. Er motiviert Menschen und gibt Impulse, wie Herausforderungen zu meistern sind.

Er war Top-Manager bei großen Unternehmen und in der ganzen Welt unterwegs. Doch Klaus Stöckert hat sich noch einmal umorientiert und andere Wege eingeschlagen. Er gibt seine Erfahrungen weiter – als gefragter Redner und als Autor. „Erfolg geht anders“, heißt das vor kurzem erschienene Buch, für das Stöckert ein eigenes Kapitel geschrieben hat. Wie alle anderen Beteiligten erzählt er darin seine ganz persönliche Geschichte.

Friedberger Top-Manager: Menschen an Maximum bringen

„Erfolg geht eben tatsächlich jedes Mal anders, doch erfolgreiche Menschen zeichnen ähnliche Dinge aus“, so der Friedberger, der in Erlangen geboren ist. Der Experte für Digitalisierung zeigt auf, dass alles möglich ist, wenn man liebt, was man tut und an sich glaubt. Im Buch ist dieses Thema Teil der Rubrik Veränderung. „Wir Autoren möchten möglichst vielen Menschen Rückenwind verleihen – für ihr berufliches oder privates Vorwärtskommen“, sagt Stöckert.

Es gehe darum, komprimiertes Wissen zu vermitteln und zum Nachdenken anzuregen. Vor allem aber wolle man mit dem Buch begeistern, aufrütteln und einen Impuls zum Handeln geben. „Dieses Werk hat seinen Zweck erfüllt, wenn es andere Menschen dazu bringt, das Maximum aus ihrem Leben herauszuholen.“

Seine Erfolgsstrategie: „Erfolg definiert jeder anders. Viele denken, Reichtum ist Erfolg und Beliebtheit ist Erfolg. Für mich ist Erfolg, wenn ich jeden Tag, das tue, was ich liebe.“ In seiner Position als Topmanager war er in der ganzen Welt unterwegs. Seine Hauptaufgabe lag in der Transformation der Geschäftsmodelle von einem Technologieanbieter zu einem Software- und Serviceunternehmen und die Neuausrichtung der Unternehmenskultur. Er kennt also die Herausforderungen wie seine Westentasche. Vor einem Jahr hat er sich als Berater selbstständig gemacht. Doch warum eigentlich?

Friedberger Stöckert hält Vorträge und gibt Erfahrung weiter

„Ich wollte das nicht mehr. Ich wollte im nächsten Step meines Lebens etwas an Erfahrung weitergeben. Man macht Fehler im Leben und möchte daraus lernen. Und genau das gebe ich heute weiter“, sagt er. Rund um das Thema Digitalisierung habe er so viele Erfahrungen gemacht – positive als auch negative.

Er ist gerne auf der Bühne und hält viel Vorträge zu Führung und Veränderung. Er will Impulse geben und aufzeigen, dass Veränderung nichts Schlimmes ist und auch Spaß machen kann. Und er zeigt auf, dass Digitalisierung bereits im Kopf beginnt – nicht im Internet. Wichtig sei es vor allem, dass man die Mitarbeiter mitnimmt und zu Mitgestaltern des Wandels macht.

Stolz ist er darauf, dass er im Top Expertenzirkel für die deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich und der Schweiz des Magazins Erfolg aufgenommen wurde. Dass er reden kann ohne Pause, zeigte der drahtige Friedberger erst kürzlich in München beim internationalen Speaker Slam mit Top-Speaker Hermann Scherer, wo er einer von 66 Redner aus acht Nationen war.

 

„Das ist die Kür des Redens. Jeder hatte nur fünf Minuten Zeit. Damit stellten wir sogar einen Weltrekord auf. Ich sprach darüber, wie man Kunden zu Fans macht und wurde dafür mit dem Excellence Award ausgezeichnet“, freut sich Stöckert, der auch Mitglied im digitalen Zentrum Schwaben ist. Dort hält er alle zwei Monate Vorträge für Existenzgründer und gibt seine Erfahrungen im Ehrenamt weiter.

Manager Stöckert: Sportler und Familienmensch

Privat liebt er die Natur und fährt gerne eine Runde Rad oder spielt Golf. Seine größte sportliche Erfahrung war der Marathon im Jahr 2010 in New York, wo er „sein Herz hin verloren hat“. Aber auch in Friedberg ist er schon beim Halbmarathon mitgelaufen. Mit vier Kindern und drei Enkelkindern wird es ihm auch in der Familie nicht langweilig.

„Erfolg geht anders: Top-Speaker verraten, was wirklich zählt“ ist als E-Book erschienen und kostet 1,99 Euro. Der Reinerlös aus dem Verkauf des Buchs kommt der Deutschen Kinderkrebsstiftung zugute.

 
 

Digitalisierung - beginnt im Kopf – nicht im Internet