Begriffe aus der Digitalen Revolution

Einfach den Stecker ziehen. Es kann so einfach sein für den eifrigen Globalisierungsgegner.
Doch sich hermetisch von einem weltweiten, digitalen Netzwerk abzuschotten und damit der digitalen Revolution entkommen, erscheint heutzutage unmöglich. Klick um zu Tweeten Deshalb ist es ratsam, die Begriffe aus der Digitalen Revolution zu kennen, um sich eine Meinung zu bilden oder auch Gesprächspartnern auf Augenhöhe zu begegnen.

Der Homo Digitalis ist geboren: Anführer der digitalen Revolution

Warum sollte man ihr aber auch entkommen wollen? Die Menschheitsgeschichte ist mal wieder an einem entscheidenden Wendepunkt. Der Homo Digitalis muss sich mit veränderten Arbeitsweisen, Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen, ausgelöst durch Mikrochips und der Umstellung von analogen auf digitalen Methoden, auseinandersetzen.
In der Gesamtbetrachtung ist das ein wesentlicher technischer Fortschritt der Menschheit. Die gern als Industrie 4.0 bezeichnete digitale Revolution setzt nach der generellen Entwicklung von Maschinen (Ende 18. /Anfang 19. Jahrhundert), dem Einsatz von Elektrizität (und der damit verbundenen Fließbandarbeit im 19. Jahrhundert) sowie der Massenproduktion von Computern und der Entwicklung des Internets neue Maßstäbe. Unseren Alltag hat sich komplett verändert und wir tun gut daran, die Begriffe aus der Digitalen Revolution zu kennen.

Change Management: Auf die Umstellung vorbereitet sein

In logischer Konsequenz bedeutet dies aber auch gewaltige Herausforderungen für Unternehmen, Staaten und jeden einzelnen von uns. Wenn Unternehmensberatungen oder die Bundesregierung die Devise Positiv Denken ausgeben, unterschätzen sie oft die Auswirkungen der Digitalisierung. Darum sollten Sie die Begriffe aus der Digitalen Revolution wie

Big Data
Digital Workplace
Digital Solutions
Blockchain
Disruption
Empathie
Mitarbeitermotivation
Changeberatung
Change Management
Digitale Transformation
Künstliche Intelligenz
und Leadership

kennen, um im globalen weltweit vernetzten Wettbewerb mithalten zu können.

Big Data: Die Informationsflutwelle rollt auf uns zu

Es fällt einem schwer die Begriffe aus der Digitalen Revolution und Big Data mit Positiv Denken in Einklang zu bringen. Wer die enorme Welle an Informationen im Netz auf einen zurollen sieht – Experten taxieren den weltweiten Anstieg an Datenvolumen mittlerweile auf Zettabyte (eine 1 mit 21 Nullen) – hat nur zwei Chancen:

1. entweder kapitulieren und das Feld seinen Konkurrenten überlassen
oder
2. mit einer vernünftigen Strategie und Vorgehensweise, die Datensätze besser zu bündeln, zu analysieren, zu verarbeiten, aber auch zu schützen.

Eine Unternehmensberatung allein kann und soll das nicht leisten. Dazu braucht man spezielle Software wie Big Data Analytics. Mithilfe dieser lassen sich

a) viele Datensätze auf einmal verarbeiten
b) Daten schneller importieren
c) unterschiedliche Informationstypen analysieren
d) schneller Daten abfragen und suchen
e) mehrere Abfragen gleichzeitig bearbeiten.

Für den Kunden ist dieser Prozess unsichtbar. Er soll nur Positiv Denken, wenn wir als Firma blitzschnell auf seine Anfrage reagieren. ––Trotz der enormen Fülle an Daten, die dahintersteckt.

Künstliche Intelligenz: Ersetzt durch einen Roboter?

Wenn diese Flut an Daten immer weiter wächst und der Mensch als unnötiger Kostenfaktor in der Firmenbilanz nicht mehr in der Lage ist, diese zu bewältigen, wäre es dann nicht besser lernfähige Maschinen in diesen schwierigen, hochsensiblen Bereichen einzusetzen?
Selbst die Kosten für die Unternehmensberatung könnte man sich doch dadurch sparen?
Keine schlechte Idee. Aber die Informatiker, die die künstliche Intelligenz entdeckt haben, hatten eher den Hintergedanken das Potential des menschlichen Denkens auszuschöpfen und auf Computer zu übertragen. Solch ein Roboter kann zwar Fehler vermeiden und infolge dessen auch Kosten reduzieren, wo ein Mensch konzentrationsbedingt Schwächen aufweist.
Mittlerweile ist man allerdings zu der Erkenntnis gekommen, dass das menschliche Gehirn nicht vollständig kopierbar ist und auch der Weiterentwicklung von künstlicher Intelligenz Grenzen gesetzt sind.
Fazit: Mit anderen Worten eine gute Vertriebsstrategie, aber eine schlechte Antwort auf das Thema Mitarbeitermotivation.

Blockchain: Das schwächste Glied der Kette existiert nicht mehr

“Ihr kriegt euer Geld trotzdem!” Positiv Denken. Wenn solche Sätze fallen, sind oft schon Fehler passiert.
Nicht standesgemäß verbuchte Rechnungen. Angelegtes Geld, das Opfer einer Spekulationsblase wird. Seit den großen Bankkrisen der letzten Jahre ist das Vertrauen der Unternehmen in die Banken als Kapitalgeber/Kapitalverwalter gesunken. Zur eigenen Mitarbeitermotivation sei gesagt: Der Fehler liegt nicht an ihnen, sondern im System. “Be your own Bank” lautet das gern zitierte Motto der Blockchain Gemeinde, die gegen dieses anfällige System angehen will. Hackerangriffe oder auch einfach nur Schlampereien gehören dank einer dezentralen Datenbank der Vergangenheit an. Transaktionsdatensätze werden jetzt einfach in Blöcke zerteilt, auf verschiedene Rechner ausgelagert und mit jeder einzelnen Transaktion linear fortgeschrieben. Alle Transaktionsdatensätze bilden zusammen eine nachprüfbare Kette, die für Hacker nur unter sehr enormen Aufwand zu knacken ist.

Disruption und Digitale Transformation verändert die Welt

Allein dieses Beispiel des Blockchain zeigt an, wie sehr Disruption und Digitale Transformation um sich greifen. Innovationen verdrängen bestehende Technologien, Produkte und Dienstleistungen. Geschäftsmodelle müssen sich radikal ändern, um gegen die neuen Vorreiter bestehen zu können. Klick um zu TweetenAus Sicht des Kunden ist eine neue Vertriebsstrategie wie im Blockchain eine Vereinfachung. Lästige Überweisungen mit PIN und undurchsichtige Angebote eines Bankberaters könnten damit der Vergangenheit angehören. Für die Banken ist diese Vertriebsstrategie ein Überlebenskampf ihres Geschäftmodells. Sie fühlen sich von Disruption und Digitaler Transformation bedroht.
Auch die Autobranche bangt. Internetgiganten wie Google und Apple erobern mit ihrem selbstfahrenden Auto fremde Branchen.
“Disruption und Digitale Transformation muss man als Chance begreifen! sagt die Unternehmensberatung gerne darauf. Die Global Player sind gezwungen umzudenken und neue Vertriebsstrategien zu entwickeln.
Positiv Denken ist die erste Voraussetzung, um den Wandel unbeschadet hinzubekommen.

Empathie entwickeln für Mitarbeiter in der Digitalen Transformation

Dazu gehören auch eine gute Mitarbeiterführung (Leadership) und ein gut aufgestelltes Change Management. Nichts ist tödlicher, als überstürzt auf Disruption und Digitale Transformation zu reagieren. Klick um zu Tweeten
Die Mitarbeitermotivation sinkt ohnehin ins Bodenlose, wenn Meldungen von Amazons ersten Supermarkt ohne Kassierer die Runde machen. Mit Vorwürfen wie “Der Arbeitgeber hat keine Empathie für mich übrig, er betrachtet mich nur als Kostenfaktor und will mich loswerden!” muss man umgehen können.
Das Positive Denken ihnen vermitteln können. Eine Unternehmensberatung, die firm im Change Management und der Change Beratung ist, sollte einem dabei zur Seite stehen.
Im Change Management kann der Ist Zustand mit dem gewünschten Soll-Zustand verglichen werden. Schritt für Schritt werden Prozessabläufe analysiert und Unternehmensstrategien entwickelt, um ans Ziel zu kommen.
Mitarbeiter werden aktiv im Projektmanagement eingebunden und sehen sich am Ende als Gewinner statt als Verlierer der Digitalen Transformation, geschweige denn Disruption.

Change Management und Chancen Management

Mitarbeitermotivation ist natürlich nicht Aufgabe des externen Beraters. Mitarbeitermotivation ist Aufgabe des/der Unternehmer. Positiv Denken kann aber nur derjenige,der Positiv Denken auch vermitteln kann. Jemand der Veränderung, als Chance sieht. Change Management und Chancen Management gehören daher unmittelbar zusammen. Während man im Chancen Management alle Informationen über den gewünschten Zielzustand oder Verbesserungen sammelt, muss man im Change Management erst mal seine Lage erkennen, um Visionen zu entwickeln. Oft verschlafen Firmen das. Kodak mit seiner Sofortbildkamera wurde irgendwann Opfer der Digitalen Transformation und musste sich der Digital- & Smartphonekamera-Innovation geschlagen geben.

Mein Digital Workplace

Erst wenn Sie im Change Management erkennen, was Sie können und wollen, können sie im Leadership aktiv werden. Heutzutage besteht die Herausforderung bzw. die Mitarbeitermotivation daran, den Mitarbeitern klarzumachen, dass sie Bestandteil eines standortübergreifenden Firmennetzwerkes sind. Der Digital Workplace ist daher der Ort, an dem alle Fäden zusammenlaufen. Sämtliche Informationen und Prozesse, werden hier zur Verfügung gestellt und weiterverarbeitet.
Der Mitarbeiter hat dadurch mehr Verantwortung, für den Arbeitgeber wird das Thema Leadership erleichtert.

Kennen Sie noch mehr Begriffe aus der Digitalen Revolution? Dann hinterlassen Sie gerne einen Kommentar.

 

Bonus: Industrie 4.0 digitale Revolution eindrucksvoll erklärt von Gunter Dueck, deutscher Mathematiker und Autor weltanschaulich-philosophischer Sachbücher.